August 2018, Veröffentlicht in blog

Nachhaltigkeit // Less Waste

REFUSE.
REDUCE.
REUSE.
REPAIR.
RECYCLE.

Unsere Erde. Der Planet auf dem wir leben, alt werden wollen, unsere Kinder großziehen und den Grundstein für nachfolgende Generationen legen.
Dieses Jahr wurde der Erdüberlastungs- oder Welterschöpfungstag auf den 1. August datiert, was bedeutet, dass wir so früh wir noch nie, die natürlichen Ressourcen, die eigentlich für ein ganzes Jahr reichen sollten, bereits aufgebraucht haben. Erneuerbare Energien werden unter anderem aufgrund von Ausbeute, Überfischung und Überproduktion in ihrer Fähigkeit, sich zu regenerieren beschnitten.
Klimawandel. Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Massentierhaltung. Unbedachter Konsum. Mikro Plastik in unseren Ozeanen, unseren Lebensmitteln und unserer Luft sind die Folge.

In diesem Artikel, möchte ich euch mitnehmen auf einen Weg, den wir bei uns zuhause nun schon seit Jahren immer wieder ergänzen, verändern und vervollständigen. Ich möchte euch einfache Dinge an die Hand geben, wie es euch gelingt, einen bewussteren und nachhaltigeren Lebensstil in euren Alltag zu integrieren und unser bestehendes Konsumverhalten zu hinterfragen.
Meine Reise zu mehr Nachhaltigkeit begann vor vielen Jahren mit der Entscheidung, vegetarisch zu leben. Wer sich mit den ethischen und moralischen Fakten auseinandersetzt, der kommt an Themen, wie Massentierhaltung, enormem Wasserverbrauch für Nutztierhaltung bzw. Fleischproduktion sowie der schädlichen Auswirkungen auf den Markt der Länder, die das Futter für unsere Viehzucht anbauen, nicht vorbei.


10 ALTERNATIVEN

    1. AQUA – Wasser ist das Grundnahrungsmittel aller Lebewesen und knapp ist es außerdem. Ich war kürzlich im europäischen Ausland und musste bestürzt feststellen, dass der Großteil des Wassers in Plastikbehältnissen abgefüllt ist. Glasflaschen, wie bei uns, gab es dort im Supermarkt nur von einer einzigen Firma. Bei uns in Deutschland können wir Verpackungsmaterial ganz einfach reduzieren indem wir auf unser erstklassiges Leitungswasser zurückgreifen. Ich persönliche nutze zur Energetisierung meines Wassers einen Grander-Filter aus Messing.
  1. BÄCKEREI – Brot ist, so glaube ich, mitunter das populärste Lebensmittel in unserem Land und wer von euch kauft nicht regelmäßig Brote, Brötchen & Backwaren? Ganz einfach geht dies im wiederverwendbaren Leinenbeutel. Du musst nur dran denken, ihn mitzunehmen. Das erfordert am Anfang ein wenig Erinnerungskraft, aber irgendwann ist auch das automatisiert. Apropos, wenn wir gerade beim Thema Bäcker sind: der wiederverwendbare Kaffeebecher für euren Coffee to go ist euch sicher schon bekannt, oder?!
  2. (SUPER)MARKT – Für euren Einkauf könnt ihr ganz simpel Rucksäcke und Jutebeutel statt Plastiktüten verwenden. Das schont nicht nur die Umwelt sondern auch den Geldbeutel. Falls ihr, wie wir alle, bereits einen Haufen Plastiktüten oder Papiertüten besitzt, sammelt diese und verwendet sie für euren nächsten Einkauf wieder. Die Verkäufer/innen auf dem Wochenmarkt werden es euch danken, wenn ihr mitdenkt. Dort könnt ihr übrigens wunderbar loses Obst und Gemüse bekommen. Falls ihr einen Unverpackt-Laden in eurer Nähe habt, wie wir bei uns die Flinse, ist das natürlich himmlisch.
  3. SUPERFOODS – Beim Thema Ernährung scheiden sich bekanntlich die Geister. Eine vollwertige, abwechslungsreiche Ernährung für jedermann/jederfrau wäre wünschenswert, doch leider sind wir aufgrund unserer unterschiedlichen ökonomischen Verhältnisse und dem fehlenden Bewusstsein, weit davon entfernt. Eine gesunde Ernährung bedeutet jedenfalls nicht, dass wir im Umkehrschluss auf überteuerte Superfoods, wie Chia, Goji-Beeren und Avocado angewiesen sind, deren Anbau und Import immense Umweltschädigungen in Kauf nimmt. Wer bei seiner Speiseplanung auf regionale, sowie saisonale Nahrungsmittel zurückgreift, hat schon viel für die hiesige Landwirtschaft getan.
  4. PERIODE – Mein persönliches Lieblingsthema dreht sich um den Bereich Kosmetik & Hygiene. Den Mädels möchte ich als Erstes eine Menstruationstasse aus medizinischen Silikon ans Herz legen. Zwar erfordert die Einführung ein wenig Tüftelei aber sie lohnt sich in Bezug auf Müllreduktion, bewusstes Menstruieren und Scheidengesundheit. Es gibt zudem waschbare Binden, mit denen ich allerdings keine Erfahrung gemacht habe.
  5. RASUR – Kommen wir zum Thema Körperpflege und gleich als Erstes zur Rasur. Eine unfassbar stylische und günstige Alternative für Sie und Ihn ist ein Rasierhobel. Dieser hält im Optimalfall ein Leben lang und schont immens den Geldbeutel. Klassische Rasierklingen sind im Vergleich zu Klingen von herkömmlichen Systemrasierern deutlich günstiger und ihr verzichtet komplett auf Plastik. Der Umgang muss ein wenig geübt werden, doch das Rasieren wird dadurch zu einem rituellen Akt von Selbstfürsorge.
  6. BAD – Zur Zeit sind wir damit beschäftigt unser Bad so plastikfrei wie möglich zu halten. Dazu gehört natürlich, wie bei allem, die Reduktion von Verpackungsmaterial. Also sind wir von flüssigen Duschgels und Shampoos auf feste Seifen umgestiegen. Diese sehen nicht nur hübsch aus sondern sind auch noch praktisch in der Anwendung. Als Alternative für Wattepads dienen waschbare und wiederverwendbare Baumwolltücher- und lappen.
  7. ZAHNBÜRSTE – Die Reise von herkömmlichen Zahnbürsten über Bambuszahnbürsten hin zu einer umweltfreundlichen Zahnbürste aus Bio-Kunststoff war zwar etwas holprig aber ich möchte meine TIO Zahnbürste aus nachwachsenden Rohstoffen nicht mehr missen. Sie ist nicht nur vollständig biologisch abbaubar, sondern kennzeichnet sich auch noch durch eine unglaublich angenehme und weiche Haptik.
  8. REISEN – Wir alle hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck auf unserer Erde. Dieser setzt sich zu einem großen Teil aus der Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, zusammen. Im Alltag öfter mal das Auto stehen lassen, auf Busse & Bahnen zurückgreifen und im besten Fall Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen würde den CO2-Ausstoß in deiner Stadt schon erheblich reduzieren. Auch bei der Reiseplanung in ferne Länder solltest du dir darüber bewusst sein, dass Flugzeuge maßgeblich unsere Umwelt verschmutzen und sich im Falle eines unvermeidbaren Fluges zumindest die Dauer deines Aufenthalts in Relation zur Flugdauer steht.
  9. FAIR FASHION – Über Kinderarbeit und Ausbeutung in den Produktionshäusern von Fast-Fashion Anbietern möchte ich hier nicht detailliert eingehen. Eher möchte ich Alternativen aufzeigen, die zu einem rundum guten Shoppinggefühl verhelfen. Es gibt heute glücklicherweise viele Labels, die bei der Produktion ihrer Kleidung auf ökologische Material-Standards sowie auf faire Produktionsbedingungen und umweltschonende Verfahren Wert legen. Dies schlägt sich häufig in erhöhten Preisen nieder. Für den kleinen (und aber auch großen) Geldbeutel lohnt sich in jedem Fall immer wieder mal der Blick in den Second-Hand Laden oder der Trödelmarkt-Besuch. Hier findet ihr nicht nur Vintage-Schätzchen sondern schenkt auch noch gänzlich neuwertigen Kleidungsstücken ein weiteres (Fort-)Leben.

Wie ihr euch denken könnt, hört es damit nicht auf. Die Welle, die ihr lostretet ist unaufhaltsam und ständig kommen neue Erkenntnisse dazu. Diese Erkenntnisse und ihre Umsetzung machen nicht nur Spaß sondern beeinflussen unsere Umwelt positiv. Werdet zu Vorbildern für eure Familien, Freunde und Kollegen.

#bethechange


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Carola Kreuels

staatlich geprüfte Masseurin

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Telefon: 0178 40 44 769