März 2018, Veröffentlicht in blog

Social Media // Zeitfresser vs. Community

FACEBOOK,
INSTAGRAM,
PINTEREST
& CO.

FLUCH ODER SEGEN?

Wir alle kennen sie – die Plattformen der sozialen Medien. Social Media-Apps, wie Facebook, Snapchat oder Twitter sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Einfach Jeder nutzt sie. Sie sind zum Sprachrohr gleich mehrerer Generationen geworden.
Gerade in den letzten Tagen gab es erneut viele Negativ-Schlagzeilen zum Thema Datenschutz bei Facebook. Darum soll es heute aber nicht gehen.
Ich habe mir nachfolgend ein paar Gedanken zu zwei Social Media-Plattformen gemacht, die ich persönlich nutze und deren Vorteile ich schätze.

FACEBOOK

Mit Beginn meiner Selbstständigkeit und der Gründung einer HERZMASSAGE Facebookseite begann ich in′s digital networking einzutauchen. Zwar hatte ich schon vorher ein privates Profil bei Facebook, welches ich allerding sehr unregelmäßig aktualisierte und nur mit einer ausgewählten Freundesgruppe teilte.
Als es jetzt darum ging, mein Start-Up zu promoten, hat sich dieser Weg der Kommunikation als äußerst leicht und dabei effektiv herausgestellt.
Obwohl ich bei Facebook nicht so aktiv bin, wie auf der nachfolgenden Plattform, ist die Reichweite der Beiträge deutlich weiter und der Werbeeffekt somit besser und das trotz unbezahlter Promotionen. Gerade in Bezug auf meinen, im letzten Herbst gelaunchten Blog, ist dieser Kanal für mich der Stärkere.

INSTAGRAM

Circa ein halbes Jahr darauf folgte mein Instagram Profil, welches ich teils zu beruflichen, teils zu privaten Zwecken nutze. Die Grenzen diesbezüglich sind auf dieser Plattform verschwommen und Instagram fällt daher in die Kategorie Herzensplattform. Dennoch ist auch hier der Werbefaktor nicht zu unterschätzen.
Zunächst war ich von der Bilderflut und der massiven Welle der visuellen Eindrücke überfordert, doch dieses Gefühl legte sich schnell und ich entdeckte nach und nach das Potential der Plattform. Heute möchte ich Instagram nicht mehr missen, denn es ist zu meinem kreativen Ventil geworden, bei dem ich mich über Bilder und Texte entladen kann.
Relativ schnell jedoch erfuhr ich das Suchtpotential dieses Netzwerkes und begann daraufhin mit unregelmäßigen Auszeiten, auch „social media detox“ genannt.

SCHATTENSEITEN

Während meiner letzten, einwöchigen Insta-Pause hatte ich die Zeit und die Muße, über den Stellenwert der sozialen Medien im Allgemeinen und speziell in meinem Leben zu reflektieren.
Fakt ist, dass das permanente online-sein-(wollen), scrollen, suchen, kommentieren und Content generieren sehr zeitintensiv ist und dadurch auch viel Energie raubt. Dies geht zu Zeiten besser oder schlechter. Auch da finde ich es wieder sehr wichtig, ganz bei seinem eigenen Gefühl zu bleiben und entsprechend zu handeln.
In meiner Pause, in der ich die App dann konsequent von meinem Smartphone lösche, stelle ich bereits nach einem Tag einen enormen Zuwachs an Kraft fest. Ich erledige alltägliche Aufgaben schneller und effizienter und habe sogar noch Energie für aufgeschobene Projekte übrig.
Hinzu kommt, dass der freiwillige Charakter der Plattform ab einer gewissen Menge an Followern weniger wird, da diese beginnen mitzubestimmen, welche Inhalte sie sehen wollen. So verschwimmt auch hier eine Grenze zwischen einfacher Teilhabe und Konsum. Der Umgang hiermit ist, so glaube ich, einer der komplizierteren Aspekte bei der Nutzung eines Instagram-Profils.

LICHTSEITEN

Neben dem bereits erwähnten kreativen Output, den ich auf der einen Seite erfahre, ist für mich die Verbindung zu Gleichgesinnten und Menschen mit ähnlichen Interessen der maßgebliche Aspekt, der diese Plattform für mich so attraktiv macht.
Ich würde so weit gehen, zu sagen, dass mich Instagram nachhaltig in meiner Entwicklung beeinflusst und gefördert hat, da ich durch die Plattform uneingeschränkten Zugang zu Themenbereichen bekam, zu denen ich in meinem sozialen Umfeld keinerlei Zugang gehabt hätte. Dies hat mir ermöglicht, meine Interessensgebiete auf unterschiedlichen Ebenen gezielt weiterzuentwickeln und mich darin bestärkt, meinen ureigenen, individuellen Weg zu gehen.

GEMEINSCHAFT

Den wohl größten Gewinn, würde ich meinen, stellt die Verbindung zu fremden Menschen dar. Noch nie war es so leicht, Unbekannten in kürzester Zeit so nah zu kommen. Der Austausch, die Inspiration und die gegenseitige Unterstützung sind für mich – so pathetisch es auch klingt – zu einer Kraftquelle geworden. So haben sich aus den anfänglichen digitalen Fremden persönliche Kontakte zu Menschen entwickelt, die mein Leben heute privat und beruflich bereichern.

So ist auch der Kontakt zu Jenny aka I LOVE SPA entstanden. Jenny ist professionelle Testerin von Spas und Wellness-Einrichtungen und lebt in Berlin. Über Instagram entstand unser Erstkontakt und relativ schnell stand fest, die Wellenlänge passt. Im März dieses Jahres dann kam Jenny aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf und es folgte ein persönliches Kennenlernen in meiner Praxis. Auf ihrem Spa Mag teilt sie Erfahrungsberichte und Herzensempfehlungen zu Anwendungen aus den Bereichen Treatment, Spa, Yoga & mehr.
Jennys Schreibstil ist keck, offen und herzlich und so war ich nicht überrascht, dass ich Jenny in Natura, wie erwartet, als lustige und liebenswerte Frau kennengelernt habe. So war es auch nicht ungewöhnlich, dass wir bei einer Tasse Tee die Zeit vergaßen.
Den Erfahrungsbericht von Jenny findet ihr hier.

RESÜMEE

Im Prinzip empfinde ich soziale Netzwerke, unserem Zeitalter gemäß, als nützlich, bequem und effizient. Entscheidend ist jedoch auch hier das Maß der Dinge. Ein gesunder Umgang mit digitalen Medien in Bezug auf Zeitfaktoren und Energieaufwand ist wünschenswert. Ebenso wichtig ist ein Privatssphäre schützender Umgang mit produziertem Content.
Sicherlich werde ich hin und wieder „entgiften“, um für eine Zeit lang ganz bei mir zu bleiben und mich nicht in den unendlichen Social Media-Sphären von Food, Interior und Spirituality zu verlieren. Doch eine unterschwellige Sehnsucht nach meiner „Insta-Gemeinde“ wird bleiben. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, es würde mir nicht fehlen.

#connectionnisthekey


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Carola Kreuels

staatlich geprüfte Masseurin

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